Beiträge mit dem Tag Note To Self

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301 Redirects via htaccess

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Wenn man eine Website aufsetzt, muss man ab und an auch den dazugehörigen Webserver ein wenig konfigurieren. Dies lässt sich abseits der eigentlichen Konfiguration (Server-seitig) noch über bestimmte Dateien im jeweils aufgrufenen Verzeichnis umkonfigurieren. Dies sind .htaccess und .htpasswd

Erstere (.htaccess) soll hier das Thema sein.

Für Windows-Nutzer ist die Benennung vielleicht irritierend: Nach Windows-Konventionen, hätte die Datei eigentlich keinen Namen, sondern nur die Dateierweiterung “.htaccess”. Nach Linux-Konventionen heisst die Datei indes schlicht “htaccess” und hat keine (!) Dateierweiterung. Der Punkt vor dem Namen weist Linux an, die Datei als versteckt zu behandeln.

Davon abgesehen handelt es sich um eine ganz normale Textdatei.

Üblicherweise werden in der .htaccess Um- oder Weiterleitungen eingetragen. Entweder für einzelne Dateien oder ganze Domains.

Domain-Weiterleitung

Wenn mehrere Domains auf die gleiche Website zeigen, ist das für Suchmachinen “double content”, was zur Abwertung führt. Die Lösung ist ein 301-Redirect. Dabei leitet der Webserver die Anfrage auf das neue Ziel und gibt als Status “301 (moved permanently)” aus.

Auf vielen Webservern lässt sich für jede Domain ein eigenes Zielverzeichnis angeben. Es wird nun also neben dem Verzeichnis der eigentlichen Website (z.B. “website_xyz”) noch ein weiteres Verzeichnis angelegt (z.B. “website_xyz_301″).

Nehmen wir an, daß die Website über folgende Domains erreichbar sein soll:

  • domain1.tld
  • www.domain1.tld
  • domain2.tld
  • www.domain2.tld

domain2.tld ist die Hauptdomain; alle Anderen sind “Nebendomains”.

domain2.tld sollte auf das Verzeichnis “website_xyz” verweisen.

Alle anderen Domains verweisen auf das Verzeichnis “website_xyz_301″.

Im Verzeichnis “website_xyz_301″ wird nun eine .htaccess mit folgendem Inhalt angelegt:

RewriteEngine On
redirect 301 / http://domain2.tld/

Das war’s.

URL-Weiterleitung und -Umschreibung

Wen man die URL-Struktur ändert (aus welchen Gründen auch immer), würden die alten URLs nicht mehr funktionieren. Besucher die über (ältere) Suchmachineneinträge kommen, bekämen dann einen 404-Fehlermeldung … es sei denn, man richtet 301-Redirects ein. Nun wäre es müßig, für jede neue URL eine eigene Umleitung einzurichten. Das geht oft auch besser:

Die URLs für z.B. Blogeinträge hatten früher folgende Form:

http://shaded-arts.com/blog/d/2009/01/09/blackmetal-26/

Später wurden die URLs in folgendes Format gebracht:

http://shaded-arts.com/blog/26/

In der .htaccess im Website-Root findet sich dazu folgendes:

RewriteRule ^blog/d/([^/]+)/([^/]+)/([^/]+)/(.*)-(.*)$ http://shaded-arts.com/blog/$5 [R=301,L]

Wenn man die alten und die neuen URLs vergleicht, sieht man, daß “/d/2009/01/09/blackmetal-” weggefallen ist. Dabei ist das “d” statisch, die Zahlen spiegeln das Datum wieder, und “blackmetal-” ist der Titel des Eintrages. Datum und Titel sind natürlich bei jedem Eintrag anders…

Man muss also “nur” die einzelnen Pfadteile der URL separieren und Variablen zuweisen. Dann kann man die URL neu zusammenbauen:

Jede URL beginnt mit “blog/d/”. Dann kommt für jeden Datumsteil ein “([^/])”, mit “/” getrennt. Zuletzt wird noch der Titel separiert mit “/(.*)-(.*)”.

Jede geklammerte Angabe lässt sich als Variable ansprechen. Die erste Angabe wäre “$1″; die letzte entsprechend “$5″.

Somit kann die neue URL zusammengebaut werden mit “$5″ am Ende, was der Blogeintrags-Id entspricht.

Skyline, Monsters und mehr

3 Kommentare

Es kommt einiges auf uns (oder mich) zu … Es scheint, als ob SciFi und Horror so langsam wieder aufwachen :cool: Wurde ja auch langsam mal wieder Zeit. Ok, als reine DVD-Produktion oder B-Picture waren diese Genres ja nie so richtig weg. Aber BigScreen ist eben BigScreen. Und das nicht erst wieder seit 3D.

Ok, was haben wir hier…

Skyline

Irgendwie erinnert mich der Trailer an Independence Day. Aber andererseits ist die Story cooler und düsterer und überhaupt. Bin mal gespannt. Der Trailer macht jedenfalls Lust.

Monsters

Das ist zumindest für mich mal eine erfrischend neue Idee: 6 Jahre zuvor hat die NASA eine Sonde losgeschickt um Proben zu sammeln. Bei der Rückkehr kracht das Dingen unsortiert irgendwo in Amerika runter. Scheinbar wird’s wohl auch nicht gefunden… aber die Proben entwickeln ein Eigenleben und wachsen und gedeihen :roll:

Heartless

“Sei vorsichtig mit deinen Wünschen; sie könnten sich erfüllen!” So könnte man den Film in einer Kurzfassung beschreiben. Aber ganz so einfach isses natürlich nicht. Jamie Morgan wird mit einem Mark im Gesicht geboren. Wie das unter Menschen nun mal so ist, wird er ausgegrenzt und lebt ein Leben als Aussenseiter in London. Er wandert herum, macht Fotos und trifft eine Straßengang, nur um herauszufinden, daß diese Leute nicht das sind, was sie scheinen. Auf jeden Fall nicht menschlich…

Hatchet II

Ich hab’ hier gerade ein kleines déja vu. Nein, nicht wegen der Story. Slasher ist nun mal ein klassisches Genre. Und das ist auch gut so :mrgreen: Aber hier beim Sequel wird versprochen, daß der Film uncut und unscensored ins Kino kommen soll… Sowas haben andere schon früher versucht. Meistens isses dann am Marketing und/oder dem Jugendschutz gescheitert. Mal schauen… ;-)

RED

Von der Grundidee her erinnert mich das an Expendables. Ich kann mich täuschen, aber bei Expendables hab ich doch den Eindruck, als ob man einfach mal alle “alten” Actionheroes zusammengewürfelt hätte, um dann zu sehen, was draus wird…

Hier ist es aber anders: Die Story basiert auf einem D.C. Comic von Warren Ellis und Cully Hammer, was allein ja schon ein sehr gute Sache ist. Auch hier geht’s um “Althelden”. Aber erstens gefällt mir die Besetzung besser ( :cool: ), und zweitens kommt das Ganze mit viel Situationskomik (“I kill people, dear…”). Sehr schön :-P

Sucker Punch

Der Film spielt in der 50ern. Baby Doll wird von ihrem sadistischen Stiefvater in eine Nervenheilanstalt gesperrt. Dort sieht sie einer Lobotomie entgegen… Um das überhaupt ertragen zu können  flüchtet sie sich in eine Fantasiewelt und plant in dieser Welt ihre Flucht. Dazu stielt sie fünf Objekte, die ihr helfen sollen, zu entkommen, bevor ein abscheulicher Verrückter sich über sie hermacht.

Ich mag die Idee. Visuell macht’s auch einen coolen Eindruck. Das Marketing ist recht ausgefeilt und baut auf die (weiblichen) Charaktere. Dazu gibt’s dann alternative Filmposter. Mag ich auch :roll: Ich hoffe dabei nur, daß es nicht nur das Marketing ist, daß den Film ausmacht…

I Spit On Your Grave

2 Kommentare

Blogs sind ja auch immer prima geeignet, um Dinge aufzunehmen, an die man sich später (vielleicht) wieder erinnern will. Man erschlägt damit direkt mehreres: Man hat mal wieder Blog-Content. Vielleicht interessiert’s ja auch sonst jemanden (man weiss ja nie ;-) ) Und man findet es zu gegebener Zeit wieder.

Filme sind so ein Ding bei mir. Ich schau’ immer mal wieder bei trailers.apple.com rein. Dann schau’ ich mir das eine oder andere an; nur um dann Monate später, wenn der Film dann auch hier ins Kino kommt, wieder vergessen zu haben, daß ich den eigentlich schauen wollte… :-? Deswegen nun: Note To Self!

I Spit On Your Grave…

… ist ein Remake des gleichnamigen Films von 1979. Er erzählt die Geschichte der Schriftstellerin Jennifer Hills, die sich in eine Hütte im Wald zurückzieht, um ihr nächstes Buch zu beginnen. Jennifers Anwesenheit ruft allerdings ein paar Honks aus der anliegenden Kleinstadt auf den Plan. Sie brechen in ihre Hütte ein um sie zu erschrecken. Natürlich eskaliert alles (is’ ja schliesslich Horror ;-) ). Jennifer gelingt die Flucht. Einige Zeit später, niemand rechnet mehr damit, daß sie noch leben könnte, rächt sie sich nachhaltig :roll:

… und das mir jetzt keiner kommt mit “Die Handlung ist ja sowas von vorhersehbar”! :-D