Manchmal

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a schaut man morgendlich durch seine Feeds und was ist?

Vorratsdatenspeicherung: ungeliebt, nutzlos und bald völlig gekippt? (via Basic Thinking).

Das ich das noch erlebe… :cool:

Oder auch: Willkommen in der Neu-Steinzeit.

anchmal muss man sich schon fragen, warum Menschen den einen oder anderen Unfug so scheinbar völlig kritiklos hinnehmen. Haben wir irgendwie alle Geld zuviel, oder sind wir schon so eingelullt, daß wir das eine oder andere Märchen tatsächlich glauben? Was ich hier mal kurz vorstellen möchte sind keine neuen Erkenntnisse oder Beobachtungen. Aber das ist ja auch genau der Punkt.

Währungstausch in der EU

enn man in Urlaub fährt, kommt ja oft das Währungsthema auf den Tisch. Soll man vorab tauschen? Wenn ja, welche Summe? Oder doch am Urlaubsort? Soll ich zu einer Bank gehen, oder besser zu einem Tauschbüro? Wenn ich viel auf einmal tausche, wie minimiere ich das Diebstahlriskiko? Fragen über Fragen…

Zumindest innerhalb der EU, wo man ja ohne Pass und Visum umherreisen kann, könnte man sich vorstellen, alle Umtauschaktionen auf simples Geldabheben am Bankautomaten zu reduzieren. Das wäre zeitgemäß, sicher und praktisch. Man hebt das ab, was man gerade braucht. Der Kurs ist auch prima. Super so machen wir das…

Dann die böse Überraschung: Der abgehobene Betrag braucht mehrere Tage zur Wertstellung. Das heisst, er taucht auf dem Kontoauszug zwar schon auf, ist aber noch nicht gebucht. Zu diesem Zeitpunkt kann man sich noch der Illusion hingeben, einen guten Tauschkurs bekommen zu haben. Tage später jedoch sind die Werte anders und die Wertstellung/Buchung ist erfolgt. Jede Geldabhebung ist nun keine Abhebung mehr, sondern eine “Auslandslastschrift”. Passend dazu wurde auf jede Abhebung eine Gebühr von 5 Euro (!) erhoben.

Na super.

Damit ist der ursprüngliche gute Tauschkurs ja mal nachhaltig dahin. Für diese Gebühr hätte man auch problemlos zu Hause anrufen können, und jemanden damit beauftragen, Geld abzuheben, und dieses Geld dann via Postbrief versichert zu einem zu schicken. Das wäre billiger gekommen! :redface:

Mobiles Internet im Ausland

obiles Internet ist ja zur Zeit in aller Munde. Ist ja auch praktisch. Mal eben nachsehen, was das Restaurant-Blog so empfiehlt. Oder mal eben Googlemaps zum Weg befragt. Oder schlicht mal Emails abgerufen. Schöne neue Welt. Naja… wenn Geld keine Rolle spielt…

Ich habe eigentlich eine Flat für’s mobile Internet. Naja, was man heutzutage so “Flat” nennt. Nach einen gewissen Traffic-Umfang wird’s deutlich langsamer. Da kann man immerhin froh sein, daß es nicht automatisch zu einem anderen Tarif wechselt. So wie im Ausland: Prompt ist man dort, ist die Flat außer Kraft. Stattdessen zahlt man dann 17 Eurocent pro 50KB. Und nein, ich hab’ mich nicht vertippt. Homöopathische 50KB sind hier die Abrechnungseinheit. Aber hey, 17 Eurocent. Is’ ja nicht viel. Ach, echt? Pro MB sind das 3,48 Euro, bzw. 3565 Euro pro GB. Da wird abendliche Unterhaltung via Internet sehr schnell sehr teuer.

Aber es geht ja auch anders. Man kann ja auch Volumenpakete buchen. Sehr spontan via SMS. Super. Da kosten dann z.B. 25MB/7 Tage “nur” 10 Euro. Will heissen, nach 7 Tagen oder 25MB (je nach dem, was eher eintrifft) ist das Paket aufgebraucht und man fällt auf die 17 Eurocent pro 50KB zurück.  Solange man sich “im Paket” bewegt, kommt man auf 40 Eurocent pro MB, bzw. 409 Euro pro GB. Wow, was für ein Schnäppchen :oops:

SMS-Gebühren – The neverending story

ur mal so der Vollständigkeit halber: Eine SMS kostet 19 Eurocent. Oder vielleicht auch “nur” 9 Eurocent (wenn man ein entsprechendes Paket gebucht hat). Rechnen wir mal mit den 9 Cent weil das ja so billig ist. Eine SMS verträgt maximal 160 Zeichen. Also 160 Bytes für 9 Cent. Das sind pro 50KB (der homöopathische Wert von oben) verträumte 28,80 Euro. Pro MB ist man dann bei 589 Euro. Was ein GB kostet will ich schon gar nicht mehr wissen… Da können wir uns ja alle glücklich schätzen, daß die SMS-Preise nicht die Basis für die Abrechnung des mobilen Internets bilden :evil:

Prag

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… nur mal so zwischen Tür und Angel:

Wir waren ja eine Woche in Prag. Jetzt sind wir wieder hier und ich muss sagen: Wow! Prag ist wirklich super :cool:

Ich hatte am Wochenende jetzt noch nicht so wirklich Zeit, die gemachten Bilder durchzusehen. Das wird aber noch passieren. Und dann werd’ ich mal das eine oder andere Bildchen hier einstellen. Versprochen! ;-)

Die lieben Kollegen…

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Voting im Intranet. Wir beobachten hier z.Z. gewisse Manipulationen mit Hilfe von Javascript.

Ich: Also wenn ich Zeit dafür hätte, würde ich das Voting so umschreiben, daß die IP-Adresse des PCs von dem gevotet wurde in die Datenbank geschrieben wird. Dann bräuchten wir nicht mehr auf die Session-ID zu setzen, sondern könnten nachhaltiger prüfen, wer schon gevotet hat.

Am nächsten Tag:
Kollege: … ich glaube ich mach das wirklich so, wie ich mir das überlegt habe…
Ich: Du meinst, IP-Adresse in die Datenbank schreiben…?
Kollege: Genau.

WTF? :?:

s geht ein Aufschrei durch Deutschland. Böses Google sammelt Daten und zerstört die Privatspäre. Endgültig. Unwiederbringlich. Wir werden alle sterben! Ich muss gerade vor mich hingriemeln. Dieser Blogeintrag ist sicher bald via Suchmachine / Google zu finden. Ich frage mich, welcher Suchende dann falsche Schlüsse aus der Zusammenfassung zieht :mrgreen:

Wie auch immer, es ist wohl wieder Sommerloch und deshalb muss ein Deppenthema gefunden werden, mit dem der Sommer überbrückt werden kann. So jedenfalls kommt mir die aktuelle Diskussion um Google Street View vor. Da profilieren sich Politiker und Privatpersonen mutieren zu “Aktivisten”. Wow. Mittlerweile hört man auch die ersten Deppenmeinungen zum Thema. Konsenz: “Sowas ist doch sicher illegal!”

Googles Datenschutzbeauftragter Peter Fleischer gibt in einem Blog-Eintrag einen Überblick, was nun gesammelt wird:

  • Fotos für den Aufbau einer 360-Grad-Straßenniveau-Karte. Solche Fotos wurden und werden bereits aufgenommen z.B. von TeleAtlas und NavTeq für Bing maps. Zusätzlich werden diese Fotos zur Erweiterung und Verbesserung der existierenden Karten benutzt. Gesichter und Nummernschilder von Autos werden unkenntlich gemacht. Es werden nur Fotos aufgenommen; keine Videos. Die Bilder haben keinen Zeitstempel und sind nicht in Echtzeit verfügbar (Sprich: Die Bilder sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung mehrere Monate alt).
  • WiFi Netzwerk Informationen zur Unterstützung und Verbesserung von ortsgebundenen Diensten. Solche Informationen wurden bereits vom Fraunhofer Institut und Skyhook weltweit erfasst. Erfasst wird der Netzwerkname (die SSID) und die dazugehörige Mac-Adresse.
  • 3D-Gebäudeansichten: Dazu werden geometrische Daten mit Lasern erfasst (ähnlich den Lasern an Supermarktkassen). Diese 3D-Ansichten werden dann zur Erweiterung der Karten eingesetzt. NavTeq sammelt solche Informationen bereits im Auftrag von Bing. Ebenso werden solche Messungen von TeleAtlas durchgeführt.

Das ist alles. Und die Info ansich (eben das, was ich gerade hier gelistet habe) ist seit Monaten nachzulesen. Kommt also alles nicht so unvorbereitet, wie es z.Z. gerne dargestellt wird.

Und wo liegen jetzt die Probleme? Gute Frage.

Es wird ja gerne behauptet, daß das Bild eines Hauses die Privatspäre beeinträchtigt. Aha. Wenn dann im Zuge der Berichterstattung über die “Aktivisten” dann diese vor ihren Häusern fotografiert werden, und dieses Bild dann veröffentlicht wird, ist das ok :?:

Es wird gerne behauptet, daß man die Adresse eines Menschen dann via Street View “abfragen” kann. Schöne Formulierung. Ist so aber natürlich Quatsch. Man muss die Adresse eines Menschen schon vorher kennen. Dann kann man sich das ansehen. Einem Dieb wird das aber kaum nützen. Der muss nach wie vor vorbeikommen zum Recherchieren :roll:

Was die WiFi-Informationen angeht, scheinen auch viele Leute Paranoia zu haben. Klar, wenn ich eine Adresse kenne, diese dann in Street View betrachte, und dann darüber erfahre, daß dort ein WLAN-Netzwerk namens “Grzlmpf” existiert… wow. Das könnte ich ja mit Vorbeifahren nicht festellen… :-P Und das ein Benutzer nicht weiss, wie man die SSID-Übermittlung abschaltet ist sicher Googles Schuld. Damit ist dann zwangsweise alles offen zugänglich! Oh nein!!! *facepalm* :roll:

Oder auch gut: “Google lässt sich ja nicht in die Karten schauen. Wenn man nur mal einen Blick auf die verwendete Technik und die Fahrzeuge werfen könne…” Ummm, kann man. Hat Google kein Problem mit. Wenn man’s aber nicht tut, ist das nun nicht Googles Schuld :roll:

atenschutz und Privatsphäre. Zwei Begriffe die mal wieder ohne Sinn und Verstand überstrapaziert werden. Ich meine hey, unsere Politiker profilieren sich dafür, daß “böses Google” nicht zuviel Daten sammelt. Hallo? Es handelt sich um öffentlichen Raum. Oder jetzt nicht mehr?

Aber passt schon. Wir sind ja in guten Händen. An anderen Stellen wird ja auch “vorausschauend” mit unseren Daten umgegangen: Wenn detaillierte Flugpassagierdaten oder Informationen über den innereuropäischen Zahlungsverkehr an die US-Geheimdienste  weitergegeben werden. Wenn zentralisiert erfasste, lebenslang gültige Steuernummern eingeführt werden. Wenn mal wieder erwogen wird, den Bundestrojaner nun doch einzuführen. Wenn uns biometrische Pässe aufgezwungen werden, weil die Regierung eines anderen Landes das “gerne so hätte”. Wenn uns ernsthaft eine Kommunikation via “De-Mail” schmackhaft gemacht werden soll, die es aber notwendig macht, privaten Firmen wie United Internet oder der Telekom unsere Personalausweisdaten zu übergeben.

Ja nee, is’ klar :holy: Und nachts schwitzen die Steine! :!:

Mehr zum Thema:
Googlewatchblog: Street View FAQ: Erhobene Daten durch Google-Autos
Google: Street View Datenschutz und rechtliche Fragen

Java…

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Irgendwas mit Java zu machen
bloss um irgendwas mit Java zu machen
reicht nicht.

Intelligent Dance Music. Es gibt Künstler (oder Künstlerin in diesem Fall) die meiner Meinung nach ein Genre definieren. Angina P hat IDM jetzt nicht erfunden. Aber wenn sie es hätte, würde sich IDM sicher genau so anhören :mrgreen:

Es gibt zwei Alben von ihr: “8 Rooms” und “Sensitive Files”.

Beide kann ich nur allerwärmstens empfehlen! :cool:

Steampunk-Dildos

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Irgendwie hatte ich schon längst damit gerechnet. Immerhin hat die “gute alte Zeit”, auf die sich Steampunk bezieht ja durchaus so ihre erotischen Momente. Vielleicht nicht das Viktorianische Zeitalter per sé, aber zumindest das, was die weiblichen Steampunks (sagt man das so?) draus machen. Ich sage nur “Korsage” ;-)

Darüber hinaus gibt das “klassische Steampunkdesign” meiner Meinung nach ja auch sehr viel Inspiration für… ja für was eigentlich? Über was erzähle ich hier? Über Dildos :-P Und zwar von der fantasievollen Sorte ;-)

Zu finden auf www.littledeathray.com

(via Nerdcore)

Freitag der 13.

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Heute war also mal wieder ein Freitag der 13.

Mal davon abgesehen, daß wieder viele Leute ihrem Aberglauben gefröhnt haben, und auch abgesehen davon, daß das es sich um einen schicken Horrorfilm (naja, eigentlich eine ganze Reihe davon) handelt, ist just der heutige Tag auch der Weltlinkshändertag 2010.

Jahre später…

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a hallo erstmal. Ich weiss ja nicht, ob Sie mich noch kennen…  :roll:

Nein im Ernst… vielleicht erinnert sich noch jemand an mein altes “Shaded-Blog” (auf shaded.de). Ok, hab’ ich jetzt auch nicht erwartet :-P

Jedenfalls geht’s jetzt hier weiter. Damit’s hier nicht allzu leer aussieht, hab’ ich mal den einen oder anderen Beitrag aus meinem alten Blog übernommen. Also nicht wundern, wenn’s ab und an bekannt wirkt; nix “copy’n post”, sondern alles echt. Bloss unter neuer Flagge (sozusagen).

Viel Spass! :mrgreen: