Beiträge aus der Kategorie Wunder der Technik

Magic Mouse und Leopard

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Seit ein paar Wochen hab’ ich an meinem Mac eine Magic Mouse. Ich muss sagen, ich hätte nicht erwartet, so zufrieden damit zu sein :cool:  ”Touchpad-Scrolling” ist definitiv eine feine Sache. Mich hatte es schon immer etwas gestört, daß man zwar mit Scrollrädchen vertikal scrollen kann, aber zum horizontalen Scrolling dann doch immer zum Scrollbalken manövrieren muss. “Kipp-Scroll-Rädchen” fand ich auch eher semi-elegant. Man kann damit zwar horizontal scrollen, ist aber dabei auf die Geschwindigkeitseinstellungen des Treibers festgelegt.

Unter OS X Snow Leopard gibt’s für die Magic Mouse auch “Momentum Scrolling”. D.h. Scrolling mit Nachlauf, so wie man es vom iPhone kennt. Sehr cool wenn man längere Websites oder Listen durchscrollen möchte. Nun ist mein Mac ein G5-Powermac. Somit ist OS X Leopard (10.5.8) das Aktuellste, was geht :oops: Und hier gibt’s diese Option schlicht nicht :-? Der Grund dafür erschließt sich mir nicht so recht. Aber ich denke, es soll ein “Hinweis” zum Upgrade sein… Aber ehrlich gesagt ist mir das zu heftig, da ich dafür einen neuen Mac bräuchte :oops:

Dieser Tage bin ich aber auf Mac OS X Hints auf einen Trick gestoßen. Ok, die Info ist jetzt nicht so neu, aber hey :-D

Man muss nichts weiter machen, als im Terminal folgendes eingeben:

defaults write com.apple.driver.AppleBluetoothMultitouch.mouse MouseMomentumScroll -bool yes

Danach in die Mauseinstellungen gehen, und das Häkchen bei “Scroll” einmal wegnehmen und wieder setzen. Das war’s. Momentum Scrolling ist jetzt aktiviert.

Die in Snow Leopard vorhandene Option für’s Momentum Scrolling ist nach wie vor nicht da. Wenn man’s also wieder loswerden will, muss man einfach wieder im Terminal die obige Zeile eingeben; diesmal aber mit “no” am Ende.  Dann wieder in den Mauseinstellungen das Häkchen bei “Scroll” wegnehmen und wieder setzen.

Man muss es ausprobieren, ob man’s mag oder nicht. Das Ansprechverhalten ist sehr feinfühlig. Ich könnte mir vorstellen, daß es manch einem zu hektisch ist. Aber ich find’s prima :cool:

Letztes Wochenende, Freitag abend um genau zu sein, hab’ ich’s getan. Ich habe meinen Mac auf den aktuellen Betriebssystemstand gebracht. Zumindest bezogen auf eben meinen Mac. Der ist nämlich ein G5 Powermac. Und für den ist OS X 10.5/Leopard das letzte noch lauffähige OS X… Danach braucht’s eine Intel-CPU :-?

Letzten Endes ist alles gut verlaufen.

Aber der Weg dahin hat mich dann doch etwas Nerven gekostet.

OS X 10.4/Tiger war installiert. Ich hab’ die Apps gecheckt und aktualisiert. Dann ein Backup via CCC auf eine FW-Platte. Davon erfolgreich gebootet. Soweit so gut :cool:

Nun begibt es sich, daß ich SoftRAID installiert habe. Das ist ein Treiber, der zwei Festplatten zu einem RAID1/Spiegelverbund macht. Das Tool hat sich bei mir nachhaltig bewährt. Ich möchte nicht mehr ohne :mrgreen:

OS X kennt SoftRAID aber erst ab 10.6/Snow Leopard. Somit kann man so aus dem Stand ein “älteres” OS X nicht auf einem SoftRAID-Volume installieren. Man muss eine angepasste Installations-DVD erstellen. Das geht auch mit Hilfe des SoftRAID Utility. Allerdings residiert Leopard auf einer DL-DVD. Somit muss man DL-DVDs brennen können um eine angepasste Installationsscheibe zu erstellen. Das wiederum kann mein Mac nicht… :oops:

Tja. Plan B.

Man aktualisiert die Kopie. Die testet man dann auf Herz und Nieren, und kopiert sie dann via CCC zurück auf’s eigentliche System-Volume (das RAID1-Set). In der Theorie ist das eine Superidee. In der Praxis hatte ich zunächst einen Kopierfehler wegen Datenkorruption.

Erster Herzklabaster. Stirbt nun meine externe FW-Platte? :?:

Zweiter Versuch klappt. Aber das Aktualisieren des BootCaches klappt nicht. Folge: Mac bootet nicht vom RAID1-Volume. Zweiter Herzklabaster. WTF? :redface:

Letztendlich lag’s an SoftRAID. Ich hatte Version 3.6.8 installiert. Die sollte eigentlich mit Leopard können. Kann sie aber nicht immer wenn’s darum geht, den BootCache zu aktualisieren…

Lösung: SoftRAID 4 installieren :!:

Phew… was eine schwere Geburt.

Zwischenzeitlich hatte ich übrigens bloss noch eine 1-Tasten-Maus ohne Scrollwheel :redface:

Ich bin ja ein Fan der Razer-Mäuse. Dazu gab’s mal einen Mac-Treiber. Schön. Aber dieses Stück Software läuft nur bis 10.5.5; danach nicht mehr. Also den Treiber loswerden und den OS X-eigenen benutzen … :roll:

Wie oben schon gesagt: Letztendlich is’ nun alles gut. Leopards and Tigers and Macs oh my… immer wieder neue Abenteuer :-P

Social and such

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… oder auch: “ganz viele bunte Icons!”

Sodelle. Damit ist die Umsetzungsphase “schattiert muss mehr ‘social’ werden” erfolgreich abgeschlossen :mrgreen:

Zunächst gibt’s unter jedem Artikel nun den “berühmt-berüchtigten” facebook-Like-Knopf. Ein simpler Klick, und ma(n)/frau “mag” den entsprechenden Artikel. Das kann man mit “Unlike” natürlich auch rückgängig machen, wenn man seine Meinung mal ändern sollte. Das soll aber natürlich niemanden davon abhalten, trotzdem einen Kommentar zu schreiben :roll:

In der Einzel-/Kommentar-Ansicht eines Artikels findet sich noch mehr:

RSS-Feed der Kommentare zum jeweiligen Artikel.

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Permalink des Artikels via Email weitersenden.

Die RSS-Feeds zu den Kommentaren gab’s vorher schon. Ist aber in der coolen, neuen Ansicht hübscher. Macht irgendwie “einen schlanken Fuß” ;-)

Hab’ ich was vergessen? Wenn ja, bitte melden :!:

Im Moment schon, und mittelfristig sicher noch mehr, gibt es recht mannigfaltige Interessengebiete, die dieses Blog so abdeckt. Dies äußert sich in einer wachsenden Kategorieliste und die WortWolke wächst ebenfalls still und nachhaltig.

Das ist ja gut und auch auch so gewollt :mrgreen:

Was aber, wenn jemand hier gerne mitließt, sich aber eigentlich nur für bestimmte Dinge interessiert? Demjenigen (oder derjenigen) kann jetzt geholfen werden ;-) Wenn man nun eine Kategorie aufruft, oder ein Wort aus der Wortwolke anklickt, kann man unterhalb der Überschrift links ein RSS-Symbol sehen (just links neben der Beschreibung (so es denn eine gibt)). Das steht für den RSS-Feed der jeweiligen Kategorie oder des jeweiligen Tags. Ein Klick darauf öffnet den Artikel-Feed.

Neues Radl II

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Sodelle…ein paar Wochen und Monate später kann ich nur sagen WOW! :mrgreen: Ich bin nachhaltig begeistert!

Mittlerweile hat sich am Rad aber auch das eine oder andere verändert. Auch ist die erste Inspektion durch. Hier muss ich aber sagen, daß sich das kaum bis garnicht gelohnt hat. Dem guten Menschen in seinem Laden sind doch so einige Sachen nicht aufgefallen. Ganz und vor allem das Lagerspiel am Horstlink. Ich hab’ mich dumm und dusselig gesucht um dahinter zu kommen, was den komischen Effekt beim Treten unter (hoher) Last hervorgerufen hat :-x Auf dem Weg dahin habe ich das Tretlager zwei mal aufgehabt und auch die Kassette und die Kette getauscht. Ohne Effekt.

Letzteres war aber auch nicht ganz unnütz: Die Naben sind Sun Ringlé Dirty Fleas. Die Kassettenaufnahme am Freilauf besteht aus Aluminium. Ist ja ok; allerdings sollte man auf eine Aluminiumaufnahme auch nur eine Kassette mit Alu-Spider aufsetzen, sonst verranzt man sich die Aufnahme. Die ist zwar auch als Ersatzteil zu bekommen, aber sauteuer… Tja und Radon hat hier leider geschlampt und eine SLX-Kassette verbaut. Hier sind die einzelnen Ritzel der Kassette zu einem Paket vernietet. Aber jedes der Stahlritzel hinterlässt auf einer Freilauf-Alu-Aufnahme  dann eine tiefe Macke… :-x

Jetzt hab’ eine SRAM 990 Kassette mit rotem Spider und die passende Kette drauf :cool:

Was ist noch anders geworden:

  • Shimano PD-MX30 Pedale
  • Lenker: Truvativ Boobar
  • Vorbau: Truvativ Holzfeller
  • KS i9ooR Sattelstütze (100mm; 125 wären aber auch gegangen…)
  • Aufkleber von Felgen, Dämpfer, Gabel und Rahmen (!) entfernt.
  • Hinten eine 203mm Bremsscheibe montiert

Ein aktuelles Bild (ggfs. auch in “freier Wildbahn”) wird natürlich nachgereicht!

Gasöfen

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a ist nun also dieser Heizungsfussel bei uns zu Hause. Weil nämlich, es soll ja Gerüchten und Andeutungen zufolge demnächst nun doch kalt werden. Offiziell ist ja nun auch Herbst und überhaupt. Nun…

Wir haben eine Altbauwohnung. In Diesiger befinden sich diverse Gasöfen durchaus älterer Bauart. Mal davon abgesehen, daß ich nur sehr bedingt nachvollziehen kann, was eine Kindersicherung am Zündmechanismus eines solchen Ofens zu suchen hat. (weil: Flamme aus = Gas aus. Und wenn jemand das Ding widererwartend ankriegt, wird’s “nur” warm!) Vor allem, wenn dieser Mechanismus so strunzdämlich konstruiert ist, daß man eigentlich fast ein Handbuch dazu bräuchte (“RTFM” mal anders, hmm? Ich würde ja…), plus mindestens eine dritte Hand und einen Assistenten. Und ganz besonders, wenn dieser Mechanismus samt “Schmuckverkleidung” des Ofens dazu führt, daß man nicht mal ansatzweise ermitteln kann, ob der Ofen die Startversuche einfach ignoriert, oder man was falsch macht, weil man es über den “Sommer” hinweg vergessen hat (“RTFM”…siehe oben) :-x

… wie gesagt, davon mal komplett abgesehen hat der Heizungsmensch den Ofen, den wir partout nicht anbekommen haben wohl einfach angemacht! Wäre ansich ja eine gute Sache; wäre da nicht die Zusatzinfo, daß wir nichts falsch gemacht haben (!) und er auch nichts sonst mit dem Ofen gemacht hat (wie z.B. irgendwas säubern/reparieren/wasauchimmer)… :?:

Das stimmt mich ja irgendwie minderzuversichtlich.

Paternoster

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Paternoster (Aufzug) Bundesministerium der Finanzen (Detlev-Rohwedder-Haus; früher Reichsluftfahrtministerium bzw. Haus der Ministerien der DDR), Wilhelmstraße 97/Leipziger Straße, Berlin. |Sou)Auf Gedankensprünge bin ich gerade über einen schon etwas älteren Artikel zum Thema Paternoster gestolpert. Ich muss ja sagen, daß ich diese Teile auch immer sehr spannend fand. Ich weiss noch, daß wir als Kinder “immer gerne rundrum” gefahren sind, weil wir das als “extrem gefährlich” und daher als Mutprobe/Adrenalinkick ansahen :D

Mittlerweile gibt’s die ja kaum noch. Aus Sicherheitsgründen (Personenschäden/Brandschutz) und auch aus Gründen der “Barrierefreiheit” werden solche Aufzüge seit 1974 nicht mehr neu eingerichtet. Vorhandene Anlagen dürfen aber u.U. noch in Betrieb gehalten werden.

Mich erinnert die Diskussion über Paternosteraufzüge immer ein wenig an einen Aufzug in einer Firma, in der ich früher mal gearbeitet habe. Das Teil war alt. Aber sowas von. Es war klein, praktisch, und es war schnell. Gebaut war der Aufzug wie eine Miniaturausgabe eines Lastenaufzuges. Er war innerhalb des Schachtes von zwei Seiten offen. Sprich, zwei Kabinenwände, und zweimal “Wandzugriff”.

Ich würde annehmen, daß sich normalerweise niemand an die Wand lehnt, um dann völlig überrascht festzustellen, daß der Aufzug sich bewegt. “Oops, ich bin da aus Versehen in diesen Aufzug gestiegen. Dann hab’ ich mich angelehnt, und der Aufzug hat sich widererwartend in Bewegung gesetzt. Mir hat’s die Sachen und meine Haut bis zum Knochen abgeschliffen!” ummm… kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Zumal der Aufzug nun auch nich’ sooo schnell war.

Die haben den Aufzug dann sicherheitstechnisch aktualisiert: Lichtschranken zu den offenen Wandseiten, die den Aufzug bei Unterbrechung anhalten. Die aber mit einem Sicherheitsabstand zu Wand von immerhin 20 cm (!). Somit war der Aufzug nur noch von einer, oder max. zwei (dann aber vorsichtigen) Leuten sinnvoll zu befahren. Bei Unterbrechung der Lichtschranke blieb der Aufzug stehen. Ok. Aber er blieb eine satte Minute (!) stehen. Zudem wurde auch noch die Transportgeschwindigkeit auf ein Viertel verringert. Ich würde mal annehmen, daß selbst achtzigjährige eine Treppe schneller besteigen können ;-) Unnötig zu sagen, daß der Aufzug danach kaum noch benutzt wurde.

Notschlachtung

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… oder: Operation gelungen. Patient lebt! :cool:

Wie einige vielleicht (nicht) wissen, arbeite ich hier mit einem Mac. “Hier arbeiten” bedeutet bei mir zu Hause. Mein Dicker ist ein G5-Dual (Rev.3). Das gute Stück ist Baujahr 2005, und ebenso alt ist die eingebaute Grafikkarte. Ich hab’ die nämlich seinerzeit direkt durch ‘was Kräftigeres ersetzt: Eine ATI Radeon™ X800 XT. Da ich mit meinem Dicken nicht wirklich zocke, ist die Leistung auch immer noch mehr als ausreichend. Und das obwohl die Karte heutzutage wohl eher zum unteren Mittelfeld zählt.

Da ich meinen Dicken natürlich auch ab und an schlafen schicke, bekommt man dann auch mit, was so an Geräuschkulisse beim Aufwachen entsteht. Und diese war in letzter Zeit eher beängstigend. Offensichtlich hat sich ein nachhaltiger Lagerschaden des Grafikkartenlüfters entwickelt… :eek:

Ein WinDosen-Nutzer mag jetzt vielleicht denken “Hey, was soll’s. Ist doch ‘ne gute Gelegenheit, mal auf was Kräftigeres umzusteigen.” Ja, vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Ein G5 aus dem Jahre 2005 verfügt über PCI-X-Steckplätze, und die sind mittlweile out. Aber sowas von. Und so begibt es sich, daß man bei Abbrennen der Grafikkarte nicht so viele Möglichkeiten hat. Und die sind dann dummerweise auch teuer.

Ergo: Lüfter tauschen. Umm, geht nicht wirklich. Denn das vervrellte Teil ist einzeln nicht zu bekommen.

Ergo.2: Den ganzen Kühler tauschen. Und das hat dann meinen Ehrgeiz mit Hang zu dauerhaften Lösungen entfacht. Wenn schon den Kühler ersetzen, dann vielleicht durch einen Passiven? Kein Lüfter, kein möglicher Ausfall. Und leiser wär’s dann auch ;-)

Google ist dein Freund, und so findet man dann auch Lösungen: Artic Cooling Accelero S2. Man muss einfach mal versuchen, daß 5 mal hintereinander zungenknotenfrei auszusprechen… Wie auch immer, heute kam das Teil an, und eben gerade hab’ ich’s eingebaut.

Jetzt kann ich’s ja zugeben: Ich war so richtig nervös. Ist schon ‘ne Weile her, daß ich an irgendwelchen Computerteilen herumgemoddet habe ;-) Aber es hat geklappt. Der Kühler kühlt, und der Dicke ist sogar leiser, als ich das erwartet hatte. Alles ist gut :cool:

Kein Bild, kein Ton

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aja, Ton ist nicht das Problem. Dafür das Bild umso mehr. Letzten Donnerstag hatte ich ja schon mal etwas zu diesem Thema geschrieben, und es sah ja so aus, als hätte ich einen “Workaround” gefunden. But nope :???:

Heute morgen hatte ich wieder genau dasselbe Problem. Und wieder musste ich den Monitor von der Avocent “SwitchView” Box abnehmen, und an den PC anschließen (im laufenden Betrieb). Dann den PC neu starten, damit ich die richtige Auflösung bekomme. Und dann den Monitor wieder über die Avocent “SwitchView” Box anschließen (auch wieder im laufenden Betrieb).

Ich krieg’ hier langsam die Motten mit diesem Kram :mad:

Wie schwierig kann das sein, einen KVM-Switch zu bauen, der tatsächlich funktioniert? Ich meine, hey, DVI ist ja nicht sooo neu. Und das Monitore zuweilen ein paar Konfigurationsdaten an den PC liefern (möchten müssen), ist ja nun auch nicht so überraschend, oder? Hallo? Erde an Entwickler? Dazu dann noch der Tastatur-/Maus-”Glitch”, der ja im Grunde dasselbe Problem ist: Keine ID-/Konfigurations-Daten, wodurch der PC die Geräte nicht identifizieren kann. Sprich nur Standardfunktionen via generische Treiber. Aber dafür kann man wenigstens via Tastatur umschalten… wow.

… to be continued.

Morgens…

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… wenn ich im Büro meine PCs einschalte, habe ich erstmal kein Bild. Ich seh’ nichts. Und nein, es liegt nicht an mir :-?

Ich habe seit ein paar Tagen hier folgendes rumstehen: 1 PC, 1 Notebook, 1 Monitor, 1 Tastatur und 1 Maus. Das alles wird mit einer Avocent “SwitchView” KVM-Umschaltbox (DVI & USB) miteinander verbunden: Einmal Bild/Tastatur/Maus für PC und einmal Bild(Dualscreen)/Tastatur/Maus für Notebook.

Ich meine mich auch durchaus daran zu erinnern, daß es die ersten Tage richtig funktioniert hat. Will heissen: Man schaltet die PCs ein, und hat dann auch früher oder später ein Bild. Sollte ja auch eigentlich nicht so die immense Herausforderung sein…

Seit Anfang dieser Woche aber nicht mehr. Der einzige Workaround schien dann darin zu bestehen, im laufenden Betrieb (!) den Monitor von der Umschaltbox abzuklemmen, und mal kurz an einen PC zu hängen. Damit hat dann der PC mal den Monitor gefunden; mit falschen Daten, so daß die Auflösung nicht stimmt (danke Plug’n Pray Play). Also PC kurz wieder neu starten. PC hat nun richtiges Bild, und man kann die Verkabelung wieder über die Umschaltbox herstellen (natürlich wieder im laufenden Betrieb). Dann den 2. PC einschalten und alles ist gut… soweit es bei solch einem Prozedere gut sein kann :-?

Ich hab’ mir nun mal etwas Zeit genommen, und im Netz recherchiert: Ich bin nicht der einzige mit diesem Problem. Super. Aber eine konkrete Lösung hat keiner. Software-Update der Umschaltbox? Yep, kann man machen. Hab’ ich auch gemacht, hat aber nichts geändert. Liegt wohl auch daran, daß bereits die “aktuellste” Firmware aufgespielt war.

*grummel*

Jetzt hatte ich aber eine Eingebung: Wenn man alles so anschliesst, daß der Monitor und auch die Umschaltbox (diese dann mit angeschlossenem, eigenen Netzteil) zuerst Strom haben, bevor man die PCs mit Strom versorgt und dann einschaltet… dann, ja dann scheint’s alles richtig zu funktionieren. Hört sich komisch an, ich weiss. Aber wir trennen hier halt die Geräte komplett vom Strom, wenn sie nicht gebraucht werden. Und wenn man nun alles zusammen und auf einmal wieder mit Strom versorgt (die PCs sind dann ja eigentlich erstmal noch aus…), gibt’s das beschriebene Problem. Ganz toll.

Und irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, daß dieses $&{#/%(?]*)§!” Plug and Play dafür verantwortlich ist. Toll, Windows. Echt super.

Somit ist nun alles cool. Nur eines noch: Wenn ich die Tastatur und die Maus an die dafür vorgesehenen Anschlüsse an der Umschaltbox anstecke, dann kann ich auch via Hotkey umschalten (und kann die Box samt Kabelsalat damit auch “verstecken”). Sonderfunktionen gehen dann aber nicht (Sondertasten der Tastatur, Seitentasten der Maus). Auch spezielle Treiber finden dann “ihre” Tastatur oder Maus nicht.

Die Umschaltbox hat aber auch noch “Hub-USB-Anschlüsse”. Hier funktionieren dann die Treiber und die Sonderfunktionen, aber man kann nicht via Hotkey umschalten… auch werden dann Tastatur und Maus beim Umschalten via Plug and Play (*seufz*) jedes mal ab- und angemeldet. Umm… also das sollte doch auch anders gehen, oder? Hallo? Benutzer an Hersteller? :-?

Update (Mai 2010):

Ich hab’ ‘nen neuen/anderen Monitor bekommen; es lag am Monitor :eek: