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Kein Bild, kein Ton

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aja, Ton ist nicht das Problem. Dafür das Bild umso mehr. Letzten Donnerstag hatte ich ja schon mal etwas zu diesem Thema geschrieben, und es sah ja so aus, als hätte ich einen “Workaround” gefunden. But nope :???:

Heute morgen hatte ich wieder genau dasselbe Problem. Und wieder musste ich den Monitor von der Avocent “SwitchView” Box abnehmen, und an den PC anschließen (im laufenden Betrieb). Dann den PC neu starten, damit ich die richtige Auflösung bekomme. Und dann den Monitor wieder über die Avocent “SwitchView” Box anschließen (auch wieder im laufenden Betrieb).

Ich krieg’ hier langsam die Motten mit diesem Kram :mad:

Wie schwierig kann das sein, einen KVM-Switch zu bauen, der tatsächlich funktioniert? Ich meine, hey, DVI ist ja nicht sooo neu. Und das Monitore zuweilen ein paar Konfigurationsdaten an den PC liefern (möchten müssen), ist ja nun auch nicht so überraschend, oder? Hallo? Erde an Entwickler? Dazu dann noch der Tastatur-/Maus-”Glitch”, der ja im Grunde dasselbe Problem ist: Keine ID-/Konfigurations-Daten, wodurch der PC die Geräte nicht identifizieren kann. Sprich nur Standardfunktionen via generische Treiber. Aber dafür kann man wenigstens via Tastatur umschalten… wow.

… to be continued.

Morgens…

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… wenn ich im Büro meine PCs einschalte, habe ich erstmal kein Bild. Ich seh’ nichts. Und nein, es liegt nicht an mir :-?

Ich habe seit ein paar Tagen hier folgendes rumstehen: 1 PC, 1 Notebook, 1 Monitor, 1 Tastatur und 1 Maus. Das alles wird mit einer Avocent “SwitchView” KVM-Umschaltbox (DVI & USB) miteinander verbunden: Einmal Bild/Tastatur/Maus für PC und einmal Bild(Dualscreen)/Tastatur/Maus für Notebook.

Ich meine mich auch durchaus daran zu erinnern, daß es die ersten Tage richtig funktioniert hat. Will heissen: Man schaltet die PCs ein, und hat dann auch früher oder später ein Bild. Sollte ja auch eigentlich nicht so die immense Herausforderung sein…

Seit Anfang dieser Woche aber nicht mehr. Der einzige Workaround schien dann darin zu bestehen, im laufenden Betrieb (!) den Monitor von der Umschaltbox abzuklemmen, und mal kurz an einen PC zu hängen. Damit hat dann der PC mal den Monitor gefunden; mit falschen Daten, so daß die Auflösung nicht stimmt (danke Plug’n Pray Play). Also PC kurz wieder neu starten. PC hat nun richtiges Bild, und man kann die Verkabelung wieder über die Umschaltbox herstellen (natürlich wieder im laufenden Betrieb). Dann den 2. PC einschalten und alles ist gut… soweit es bei solch einem Prozedere gut sein kann :-?

Ich hab’ mir nun mal etwas Zeit genommen, und im Netz recherchiert: Ich bin nicht der einzige mit diesem Problem. Super. Aber eine konkrete Lösung hat keiner. Software-Update der Umschaltbox? Yep, kann man machen. Hab’ ich auch gemacht, hat aber nichts geändert. Liegt wohl auch daran, daß bereits die “aktuellste” Firmware aufgespielt war.

*grummel*

Jetzt hatte ich aber eine Eingebung: Wenn man alles so anschliesst, daß der Monitor und auch die Umschaltbox (diese dann mit angeschlossenem, eigenen Netzteil) zuerst Strom haben, bevor man die PCs mit Strom versorgt und dann einschaltet… dann, ja dann scheint’s alles richtig zu funktionieren. Hört sich komisch an, ich weiss. Aber wir trennen hier halt die Geräte komplett vom Strom, wenn sie nicht gebraucht werden. Und wenn man nun alles zusammen und auf einmal wieder mit Strom versorgt (die PCs sind dann ja eigentlich erstmal noch aus…), gibt’s das beschriebene Problem. Ganz toll.

Und irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, daß dieses $&{#/%(?]*)§!” Plug and Play dafür verantwortlich ist. Toll, Windows. Echt super.

Somit ist nun alles cool. Nur eines noch: Wenn ich die Tastatur und die Maus an die dafür vorgesehenen Anschlüsse an der Umschaltbox anstecke, dann kann ich auch via Hotkey umschalten (und kann die Box samt Kabelsalat damit auch “verstecken”). Sonderfunktionen gehen dann aber nicht (Sondertasten der Tastatur, Seitentasten der Maus). Auch spezielle Treiber finden dann “ihre” Tastatur oder Maus nicht.

Die Umschaltbox hat aber auch noch “Hub-USB-Anschlüsse”. Hier funktionieren dann die Treiber und die Sonderfunktionen, aber man kann nicht via Hotkey umschalten… auch werden dann Tastatur und Maus beim Umschalten via Plug and Play (*seufz*) jedes mal ab- und angemeldet. Umm… also das sollte doch auch anders gehen, oder? Hallo? Benutzer an Hersteller? :-?

Update (Mai 2010):

Ich hab’ ‘nen neuen/anderen Monitor bekommen; es lag am Monitor :eek:

… da unser Zug im Moment eine Verspätung von 50 Minuten hat, fahren wir gar nicht erst weiter. Ok, wir hätten unser Ziel in drei Haltestellen erreicht; aber als besonderen Service ermöglichen wir Ihnen einen Umstieg in den nachfolgenden Zug mitsamt einer zusätzlichen Wartezeit von circa 15-20 Minuten. Vielen Dank.

Zugegeben, dies war nicht der genaue Wortlaut der Durchsage, aber nur der “Serviceteil” ist dazuerfunden, resp. in den Mund gelegt.

Wir haben das Wochenende in Essen verbracht. Ich habe dort während des Jugend Medien Events Seminare zum Thema Fotografie gehalten. Wie auch immer, Sonntag Nachmittag wollten wir dann wieder nach Hause. Von Essen nach Aachen fährt man mit dem Zug ca. 2 Stunden. 17:09 stiegen wir dann ein, und freuten uns auf einen ruhigen Abend… doch dann kam die Durchsage, daß sich wohl Personen “im Gleis” befänden. Da deswegen eine Teilstrecke gesperrt sei, könnten wir nicht losfahren. Kurz: Wir warteten über 45 Minuten, bis die Personen “aus dem Gleis” entfernt worden waren. Die eigentlich Fahrt verlief dann ohne weitere Auffälligkeiten. Bis Köln zumindest. Wir waren gerade aus Köln heraus, als die eingangs erwähnte Durchsage kam.

Hallo? Was soll sowas? Ok, ich kann verstehen, daß man möglichst zeitaufwändig und umständlich irgendwelche Leute von den Gleisen scheuchen muss. Einfach trotzdem zu fahren geht ja nicht; denn wenn dann jemand, der sich trotz Warnung und Verbot, und wider den gesunden Menschenverstand auf dem Gleis befindet zu schaden kommt, ist die Heulerei wieder groß. Aber dann so dreist zu sein, und trotz bereits immenser Verspätung kurz vor der Endstation einfach nicht weiter zu fahren (ohne Angabe von Gründen), und den Fahrgästen einen Umstieg in den Nachfolgezug aufzudrängen, der seinerseits eine Verspätung von knapp 20 Minuten hatte (ohne Angabe von Gründen) … sorry, aber das geht mal gar nicht!

Vielleicht hätte es geholfen, den Fahrgästen die Gründe mitzuteilen. Aber das passiert bei der Bahn ohnehin eher selten. Und wenn es doch mal passiert, dann sind es Gründe, die schon bei ihrer blossen Erwähnung nach”Ausrede” klingen. Echt super. Ganz grosses Kino. Und da wundert man sich in den Chefetagen der Bahn, daß die Reisenden nicht immer lobende Worte für den “Service” der Bahn aufbringen.

Kommunikation

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s ist manchmal schon erstaunlich… worüber sich Leute Gedanken machen, um dann doch etwas Wichtiges zu vergesssen.

Ich habe heute morgen im Büro mein Passwort ändern müssen. Ich habe einen speziellen neuen Account bekommen; mit Startpasswort. Einmal gültig. Sowas wie “einfache Fahrt”; nein ich bleibe dort, ich will nur hin.

Naja, sowas sollte ja kein Problem sein. Man meldet sich an und wird dann umgehend darauf hingewiesen, daß man sein Passwort jetzt ändern müsse. Abrechen? Nicht vorgesehen. Die grundsätzlichen Vorgaben: Mindestens 6 Zeichen, der Anmeldename darf nicht enthalten sein, das Passwort muss älter als einen Tag sein (ummm… ok…), und es muss mindestes 3 Zeichen aus 4 Kategorien enthalten: Grossbuchstaben, Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen.

Klingt aufwändiger als es tatsächlich ist… denkt man. Ist eigentlich auch so. Aber es gibt ja immer wieder gewisse Fallen. Ich denke mir also ein passendes Passwort aus. Eines, das ich auch durch Weiternummerierung ändern kann. Denn das neue Passwort wird nur einen Monat gültig sein, und sich jeden Monat den Aufwand zu machen, und sich ein völlig neues Passwort auszudenken… ummm… nein.

Es kommt natürlich wie es kommen muss: Passwort ist nicht gültig. Bitte…? Ok, ich hab’ mich wohl vertippt. Nein, das Passwort ist nicht gültig. Es entspricht nicht den “Komplexitätsvorgaben” welche lauten: Mindestens 6 Zeichen, der Anmeldename darf nicht enthalten sein, das Passwort muss älter als einen Tag sein, und es muss mindestes 3 Zeichen aus 4 Kategorien enthalten: Grossbuchstaben, Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen.

Hab’ ich doch gemacht. :?:

Ok, vielleicht doch irgendwie vertippt. Also nochmal… Passwort ist nicht gültig. Es entspricht nicht den Komplexitätsvorgaben: Mindestens 6 Zeichen, der Anmeldename darf nicht enthalten sein, das Passwort muss älter als einen Tag sein, und es muss mindestes 3 Zeichen aus 4 Kategorien enthalten: Grossbuchstaben, Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen.

Ach komm schon! (Meine gedanklich-verbale Kommunikation mit technischen Geräten in solchen Situationen gerät dann meistens etwas aus dem Ruder.)

ange Rede, mittelkurzer Sinn: Nach mehrmaligen Versuchen, und zwischendurch auch mal Kaffee-holen, stelle ich fest, daß das Passwort wohl mindestens 6 Zeichen haben soll… aber es soll auch nicht wesentlich länger sein. Wenn man die Vorgaben (über)wörtlich interpretiert, kommt man auf ein 12-stelliges Passwort. Dumm nur, daß dieses Wort nur maximal 10-stellig sein sein darf. Den Vorgaben entsprechend…

Kommunikation, Baby! Kommunikation!

Neulich beim Aldi

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s gibt ja Zeiten, an denen ich gerne einkaufen gehe. Es gibt dazu passend aber auch Zeiten, an denen das nicht so ist. Vorzugsweise an Freitagabenden oder Samstagvormittagen. Dummerweise kommt mein Kühlschrank aber oft im falschen Moment, resp. an just solchen Momenten “auf die Idee”, kein(e) [insert item of choice here] vorrätig zu haben. Dann muss man wohl oder übel noch mal raus. Oder eben nicht, und sich was anderes einfallen lassen.

Ich habe mich für Ersteres entschieden, und bin “mal kurz rüber” zum Aldi. Nur für ein paar Kleinigkeiten und Leergut wegbringen. Die Leergutannahmemaschine war gut drauf und so konnte ich recht schnell meine Kleinigkeiten zusammentragen. Ich versuche ja immer, solche Einkäufe schnell zu erledigen. Einfach deshalb weil ich finde, daß an manchen Tagen einfach zuviele desorientierte Einkaufende unterwegs sind. Ihr wisst schon: Die Leute, die offensichtlich (zumindest für ihre Wahrnehmung) alleine auf der Welt sind. Einem planlos vor die Füsse laufen, im Weg rumstehen, oder den Einkaufswage in die Hacken schieben.

Die Schlange an der Kasse war vergleichsweise kurz. Ich versuchte darüber hinaus die Familie vor mir zu ignorieren. Vor allem die beiden Kinder. Zwillinge wie es schien. Aufgedreht wie geschätzte 5-jährige nunmal sind. Irgendwann, die Eltern waren mit einem Streitgespräch über irgendwas beschäftigt, griff das eine Kind meinen Leergutbon, und grinste mich breit an. Ich versuchte den Bon wiederzubekommen und erntete nur ein breiteres Grinsen, während das Kind den Bon schon zusammenknüllte. Na super. Make my day! Mit einem nicht sonderlich lauten, aber nachdrücklich ausgesprochenen “HEY!” erlangte ich die gewünschte Aufmerksamkeit des Kindes und nahm ihm den Bon aus der Hand. Ich erlangte aber auch die Aufmerksamkeit der Eltern. Die Mutter war direkt aufgebracht, und erklärte mir in “Bruchdeutsch”, daß, wenn ich ihre Kinder (aha, jetzt also beide…) nochmal so behandeln würde (hmmm…?), sie mir eine reinhauen würde. Na klasse; Jackpot. Ich versuchte sie darauf hinzuweisen, daß ich lediglich meinen Leergutbon wiederhaben wollte, den ihr Sohn ja vom Band genommen hatte. “Nicht Sohn! Ist Kind!” mischte sich nun der Vater ein. Aha, Kinder sind also geschlechtslos. Interessant. Der Vater übernahm das Gespräch nun. Allerdings verstand ich sein “Bruchdeutsch” noch weniger. Ich versuchte auch nicht, ihm zu erklären, daß Sohn durchaus eine richtige Wortwahl für “Kind männlichen Geschlechts” sei, vorraussetzend, daß er tatsächlich der Vater wäre.

Nach einigem hin und her und der sich mir aufdrängenden Erkenntnis, daß es wohl vollkommen sinnlos sein würde, diesen Eltern zu erklären, daß Erziehung ab und an auch bedeutet, seine Kinder von bestimmten Dingen abzuhalten, warf ich nur noch ein “Entschuldigung! Ist es jetzt gut?” ein. Das erzielte erstaunlicherweise tatsächlich den “jetzt-ist’s-gut-Effekt”.

erd’ ich jetzt alt? Und da wundert man sich, wenn sich misanthropische Gedanken einstellen…

… überprüfen wir Ihre Geldscheine.

Ja, nee, is’ klar :razz:

Mal im Ernst: Wenn ich, sagen wir mal einen Geldschein dabei hätte, der tatsächlich eine Fälschung wäre… Da ich das ja nicht wüsste, sondern im Gegenteil der Meinung wäre, echtes Geld dabei zu haben, wäre es mir sicher nicht recht (im Sinne “meiner” Sicherheit), wenn dieser Schein dann aus heiterem Himmel entwertet werden würde. Von dem dann folgenden Drama drumherum mal ganz abgesehen.

Oder wenn ich ein Fälscher wäre… nur mal so angenommen… dann wäre es mir ebenfalls nicht recht, wenn der Schein als Fälschung erkannt werden würde. Ich würde ja eher darauf hoffen, daß der Schein “funktioniert” :cool:

“Zu Ihrer eigenen Sicherheit”… *kopfschüttel*