Beiträge aus der Kategorie WTF?

Der Ort für “rants’n rumbles”

Seit einigen Wochen geistert ja der neueste “Geniestreich” unserer Politiker durch’s Netz. Die Aktualisierung des JMStV.

Ich denke, ich muss hier jetzt nicht auch noch erklären, was das ist… Dazu finden sich mittlerweile genug Quellen im Netz (siehe z.B. die Links unterhalb dieses Artikels). Ich möchte stattdessen hier mal meine persönlichen Gedanken dazu ausrollen. Ich denke mal laut. Sozusagen.

Vorweg: Ja, ich habe mich aufgeregt. Erheblich. Da wird also sowas aus dem Boden gestampft und mit (potentieller) Wirkung zum 1.1.2011 auf Deutschland losgelassen. Ja ist denn wieder Weihnachten? Müssen sich mal wieder ein paar inkompetente Ahnungslose noch rechtzeitig vor dem Fest profilieren? Ok, ich hör’s schon: “… und was ist denn mit den Kindern?” Tja was ist denn mit dehnen? Albträume wegen der täglichen Nachrichten sind ok. Aber “persönlichkeits-verändernde Webinhalte”, na also das geht ja gar nicht…

Ich hab’ mir mittlerweile so einiges durchgelesen. Es war viel Interessantes dabei. Auch viel Panisches. Ironie und Galgenhumor, garniert mit Resignation fand sich auch darunter.

Aber ein paar verwertbare Dinge gibt’s ja doch.

  • Der aktualisierte JMStV soll zum 1.1.2011 gültig werden. Verabschiedet ist er noch nicht, da noch nicht alle Bundesländer den Vertrag unterschrieben haben. Allein daher ist purer Aktionismus (oder der hier in unserem schönen Land so verbreitete vorauseilende Gehorsam (mitsamt seiner Ausprägungen/Stilblüten)) nicht angebracht.
  • Kennzeichnungspflicht. Für wenn denn eigentlich? Und wie?
    • So wie ich es verstehe, gäbe es Probleme, wenn man eine Website für jüngere Kinder erstellt, und diese dann mit Inhalten für Ältere befüllt, ohne darauf hinzuweisen. Ok, das trifft hier wohl nicht zu ;-)
    • So wie es aussieht, begeht man keine Ordnungswidrigkeit, wann man auf eine Kennzeichnung verzichtet. Und zwar dann, wenn man keine Inhalte ab 16 oder gar ab 18 anbietet (Sprich: Inhalte sind “FSK12-verträglich”).
    • Wenn man Inhalte ab 16/18 anbietet… dann muss wohl gekennzeichnet werden. Aber ein visuelles Kennzeichen ähnlich dem Artikelbild (bloss ohne Fragezeichen) wird’s wohl eher nicht sein. Die Kennzeichnung dient zur Auswertung durch entsprechende “Jugendschutzsoftware”, die Eltern auf den PCs ihrer Kinder installieren können. Auch Schulen würden das wohl machen. Zum aktuellen Zeitpunkt gibt’s da zwar schon einiges (u.a. ICRA). Aber letztendlich kommt wohl was Neues (man muss ja immer alles anders machen :roll: ).
  • Sendezeiten… *räusper…hust*  Wer ist bloß auf diese depperte Idee gekommen? “Sendezeiten” für Websites… :eek:  Naja, die sind wohl nicht notwendig, wenn man seine Inhalte kennzeichnet (siehe oben).
  • Jugenschutzbeauftragter… naja, daß ist wohl Auslegungssache, warum ein solcher im Impressum angegeben werden muss. Also ich denke, die Angabe ist nur bei Kennzeichnung der Website Pflicht (ich mag mich da allerdings irren). Von der Idee her ist es wohl so, daß man nicht pauschal annimmt, daß ein Website-Betreiber sich mit Jugendschutz auskennt. Das ist ja “fast nett” :roll: Möglicherweise gibt es dem Website-Betreiber bei falscher Kennzeichnung dann auch die Möglichkeit, die rechtlich relevante Verantwortung an den Beauftragten abzugeben… wer weiß ;-) Wenn man das selbst übernimmt, ist man halt auch selber verantwortlich. Unter’m Strich ändert sich damit wenig.

Somit sieht’s dann eigentlich gar nicht so übel aus. Ich meine, hey, obwohl ich von dieser Art des “Kinderschutzes” nicht allzuviel halte, bin ich ja doch der Ansicht, daß manche Inhalte durchaus nicht für Kinder geeignet sind.

Ich werde jedenfalls auf meiner Fotografen-Website (und evtl. diesem Blog) ein ICRA-Label installieren. Ich bin ansonsten dann auch mein eigener Jugendschutzbeauftragter. Darüber hinaus muss man schauen, was sich weiter ergibt.


Lesenswertes zum Thema:

Wikipdia : Jugendmedienschutz-Staatsvertrag
t3n : Lesepflicht für alle: 17 Fragen zum neuen JMStV
lawblog : Blogger können leidlich gelassen bleiben
pop64 : JMStV – mit minimalen Einsatz von Zeit und Geld maximale Rechtssicherheit
pop64 : Die Technik des neuen Jugendschutz-Labels – Deutschland will die Welt verändern
Piratenpartei-Wiki : Jugendmedienschutz-Staatsvertrag/AltVersusNeu
ICRA-Label-Generator auf Jugendschutzprogramm.de
FSM : JMStV-2011: Häufig gestellte Fragen

Photoshop CS5 Extended

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Verstehen muss ich das jetzt nicht, oder? :?:

Und wer mir jetzt mit Versandkosten kommt: Die betragen € 8,- …

Mal ganz davon abgesehen, daß es für die Aufgabe 999,- plus 19% Märchensteuer meines Erachtens nur eine Lösung gibt :roll:

Irgendwie lustig

2 Kommentare

ist es, wenn nach mehr als zwei Jahren jemand einen Post kommentiert, der sich auf einen Post aus dem Blog des Kommentators bezieht, resp. bezog.

Ok, das für sich allein genommen wäre ja schön :roll:

Wenn aber dieser jemand nichts besseres zu tun hat, als mit erhobenem Zeigefinger via Kommentar (!) darauf hinzuweisen, daß bei meinem Post vielleicht eventuell möglicherweise eine Erlaubnis für einen Bildlink in der einen oder anderen Art gefehlt haben könnte (die der Kommentator für seinen Blogpost “natürlich” hat) …

:?:

Wie gesagt, nach mehr als zwei Jahren, einer zwischenzeitlichen Pause von gut einem Jahr (in der dieses Blog nicht online war), und Domainwechsel. Sorry, aber da unterstelle ich mal nicht “gute Absicht”, sondern fasse mir nur an den Kopf :-?

Oder auch: Willkommen in der Neu-Steinzeit.

anchmal muss man sich schon fragen, warum Menschen den einen oder anderen Unfug so scheinbar völlig kritiklos hinnehmen. Haben wir irgendwie alle Geld zuviel, oder sind wir schon so eingelullt, daß wir das eine oder andere Märchen tatsächlich glauben? Was ich hier mal kurz vorstellen möchte sind keine neuen Erkenntnisse oder Beobachtungen. Aber das ist ja auch genau der Punkt.

Währungstausch in der EU

enn man in Urlaub fährt, kommt ja oft das Währungsthema auf den Tisch. Soll man vorab tauschen? Wenn ja, welche Summe? Oder doch am Urlaubsort? Soll ich zu einer Bank gehen, oder besser zu einem Tauschbüro? Wenn ich viel auf einmal tausche, wie minimiere ich das Diebstahlriskiko? Fragen über Fragen…

Zumindest innerhalb der EU, wo man ja ohne Pass und Visum umherreisen kann, könnte man sich vorstellen, alle Umtauschaktionen auf simples Geldabheben am Bankautomaten zu reduzieren. Das wäre zeitgemäß, sicher und praktisch. Man hebt das ab, was man gerade braucht. Der Kurs ist auch prima. Super so machen wir das…

Dann die böse Überraschung: Der abgehobene Betrag braucht mehrere Tage zur Wertstellung. Das heisst, er taucht auf dem Kontoauszug zwar schon auf, ist aber noch nicht gebucht. Zu diesem Zeitpunkt kann man sich noch der Illusion hingeben, einen guten Tauschkurs bekommen zu haben. Tage später jedoch sind die Werte anders und die Wertstellung/Buchung ist erfolgt. Jede Geldabhebung ist nun keine Abhebung mehr, sondern eine “Auslandslastschrift”. Passend dazu wurde auf jede Abhebung eine Gebühr von 5 Euro (!) erhoben.

Na super.

Damit ist der ursprüngliche gute Tauschkurs ja mal nachhaltig dahin. Für diese Gebühr hätte man auch problemlos zu Hause anrufen können, und jemanden damit beauftragen, Geld abzuheben, und dieses Geld dann via Postbrief versichert zu einem zu schicken. Das wäre billiger gekommen! :redface:

Mobiles Internet im Ausland

obiles Internet ist ja zur Zeit in aller Munde. Ist ja auch praktisch. Mal eben nachsehen, was das Restaurant-Blog so empfiehlt. Oder mal eben Googlemaps zum Weg befragt. Oder schlicht mal Emails abgerufen. Schöne neue Welt. Naja… wenn Geld keine Rolle spielt…

Ich habe eigentlich eine Flat für’s mobile Internet. Naja, was man heutzutage so “Flat” nennt. Nach einen gewissen Traffic-Umfang wird’s deutlich langsamer. Da kann man immerhin froh sein, daß es nicht automatisch zu einem anderen Tarif wechselt. So wie im Ausland: Prompt ist man dort, ist die Flat außer Kraft. Stattdessen zahlt man dann 17 Eurocent pro 50KB. Und nein, ich hab’ mich nicht vertippt. Homöopathische 50KB sind hier die Abrechnungseinheit. Aber hey, 17 Eurocent. Is’ ja nicht viel. Ach, echt? Pro MB sind das 3,48 Euro, bzw. 3565 Euro pro GB. Da wird abendliche Unterhaltung via Internet sehr schnell sehr teuer.

Aber es geht ja auch anders. Man kann ja auch Volumenpakete buchen. Sehr spontan via SMS. Super. Da kosten dann z.B. 25MB/7 Tage “nur” 10 Euro. Will heissen, nach 7 Tagen oder 25MB (je nach dem, was eher eintrifft) ist das Paket aufgebraucht und man fällt auf die 17 Eurocent pro 50KB zurück.  Solange man sich “im Paket” bewegt, kommt man auf 40 Eurocent pro MB, bzw. 409 Euro pro GB. Wow, was für ein Schnäppchen :oops:

SMS-Gebühren – The neverending story

ur mal so der Vollständigkeit halber: Eine SMS kostet 19 Eurocent. Oder vielleicht auch “nur” 9 Eurocent (wenn man ein entsprechendes Paket gebucht hat). Rechnen wir mal mit den 9 Cent weil das ja so billig ist. Eine SMS verträgt maximal 160 Zeichen. Also 160 Bytes für 9 Cent. Das sind pro 50KB (der homöopathische Wert von oben) verträumte 28,80 Euro. Pro MB ist man dann bei 589 Euro. Was ein GB kostet will ich schon gar nicht mehr wissen… Da können wir uns ja alle glücklich schätzen, daß die SMS-Preise nicht die Basis für die Abrechnung des mobilen Internets bilden :evil:

Die lieben Kollegen…

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Voting im Intranet. Wir beobachten hier z.Z. gewisse Manipulationen mit Hilfe von Javascript.

Ich: Also wenn ich Zeit dafür hätte, würde ich das Voting so umschreiben, daß die IP-Adresse des PCs von dem gevotet wurde in die Datenbank geschrieben wird. Dann bräuchten wir nicht mehr auf die Session-ID zu setzen, sondern könnten nachhaltiger prüfen, wer schon gevotet hat.

Am nächsten Tag:
Kollege: … ich glaube ich mach das wirklich so, wie ich mir das überlegt habe…
Ich: Du meinst, IP-Adresse in die Datenbank schreiben…?
Kollege: Genau.

WTF? :?:

s geht ein Aufschrei durch Deutschland. Böses Google sammelt Daten und zerstört die Privatspäre. Endgültig. Unwiederbringlich. Wir werden alle sterben! Ich muss gerade vor mich hingriemeln. Dieser Blogeintrag ist sicher bald via Suchmachine / Google zu finden. Ich frage mich, welcher Suchende dann falsche Schlüsse aus der Zusammenfassung zieht :mrgreen:

Wie auch immer, es ist wohl wieder Sommerloch und deshalb muss ein Deppenthema gefunden werden, mit dem der Sommer überbrückt werden kann. So jedenfalls kommt mir die aktuelle Diskussion um Google Street View vor. Da profilieren sich Politiker und Privatpersonen mutieren zu “Aktivisten”. Wow. Mittlerweile hört man auch die ersten Deppenmeinungen zum Thema. Konsenz: “Sowas ist doch sicher illegal!”

Googles Datenschutzbeauftragter Peter Fleischer gibt in einem Blog-Eintrag einen Überblick, was nun gesammelt wird:

  • Fotos für den Aufbau einer 360-Grad-Straßenniveau-Karte. Solche Fotos wurden und werden bereits aufgenommen z.B. von TeleAtlas und NavTeq für Bing maps. Zusätzlich werden diese Fotos zur Erweiterung und Verbesserung der existierenden Karten benutzt. Gesichter und Nummernschilder von Autos werden unkenntlich gemacht. Es werden nur Fotos aufgenommen; keine Videos. Die Bilder haben keinen Zeitstempel und sind nicht in Echtzeit verfügbar (Sprich: Die Bilder sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung mehrere Monate alt).
  • WiFi Netzwerk Informationen zur Unterstützung und Verbesserung von ortsgebundenen Diensten. Solche Informationen wurden bereits vom Fraunhofer Institut und Skyhook weltweit erfasst. Erfasst wird der Netzwerkname (die SSID) und die dazugehörige Mac-Adresse.
  • 3D-Gebäudeansichten: Dazu werden geometrische Daten mit Lasern erfasst (ähnlich den Lasern an Supermarktkassen). Diese 3D-Ansichten werden dann zur Erweiterung der Karten eingesetzt. NavTeq sammelt solche Informationen bereits im Auftrag von Bing. Ebenso werden solche Messungen von TeleAtlas durchgeführt.

Das ist alles. Und die Info ansich (eben das, was ich gerade hier gelistet habe) ist seit Monaten nachzulesen. Kommt also alles nicht so unvorbereitet, wie es z.Z. gerne dargestellt wird.

Und wo liegen jetzt die Probleme? Gute Frage.

Es wird ja gerne behauptet, daß das Bild eines Hauses die Privatspäre beeinträchtigt. Aha. Wenn dann im Zuge der Berichterstattung über die “Aktivisten” dann diese vor ihren Häusern fotografiert werden, und dieses Bild dann veröffentlicht wird, ist das ok :?:

Es wird gerne behauptet, daß man die Adresse eines Menschen dann via Street View “abfragen” kann. Schöne Formulierung. Ist so aber natürlich Quatsch. Man muss die Adresse eines Menschen schon vorher kennen. Dann kann man sich das ansehen. Einem Dieb wird das aber kaum nützen. Der muss nach wie vor vorbeikommen zum Recherchieren :roll:

Was die WiFi-Informationen angeht, scheinen auch viele Leute Paranoia zu haben. Klar, wenn ich eine Adresse kenne, diese dann in Street View betrachte, und dann darüber erfahre, daß dort ein WLAN-Netzwerk namens “Grzlmpf” existiert… wow. Das könnte ich ja mit Vorbeifahren nicht festellen… :-P Und das ein Benutzer nicht weiss, wie man die SSID-Übermittlung abschaltet ist sicher Googles Schuld. Damit ist dann zwangsweise alles offen zugänglich! Oh nein!!! *facepalm* :roll:

Oder auch gut: “Google lässt sich ja nicht in die Karten schauen. Wenn man nur mal einen Blick auf die verwendete Technik und die Fahrzeuge werfen könne…” Ummm, kann man. Hat Google kein Problem mit. Wenn man’s aber nicht tut, ist das nun nicht Googles Schuld :roll:

atenschutz und Privatsphäre. Zwei Begriffe die mal wieder ohne Sinn und Verstand überstrapaziert werden. Ich meine hey, unsere Politiker profilieren sich dafür, daß “böses Google” nicht zuviel Daten sammelt. Hallo? Es handelt sich um öffentlichen Raum. Oder jetzt nicht mehr?

Aber passt schon. Wir sind ja in guten Händen. An anderen Stellen wird ja auch “vorausschauend” mit unseren Daten umgegangen: Wenn detaillierte Flugpassagierdaten oder Informationen über den innereuropäischen Zahlungsverkehr an die US-Geheimdienste  weitergegeben werden. Wenn zentralisiert erfasste, lebenslang gültige Steuernummern eingeführt werden. Wenn mal wieder erwogen wird, den Bundestrojaner nun doch einzuführen. Wenn uns biometrische Pässe aufgezwungen werden, weil die Regierung eines anderen Landes das “gerne so hätte”. Wenn uns ernsthaft eine Kommunikation via “De-Mail” schmackhaft gemacht werden soll, die es aber notwendig macht, privaten Firmen wie United Internet oder der Telekom unsere Personalausweisdaten zu übergeben.

Ja nee, is’ klar :holy: Und nachts schwitzen die Steine! :!:

Mehr zum Thema:
Googlewatchblog: Street View FAQ: Erhobene Daten durch Google-Autos
Google: Street View Datenschutz und rechtliche Fragen

enn nun ein Künstler ein Album/eine CD heraus bringt, dann ist das ja ansich prima und eine gute Sache.

Im Allgemeinen, und vor allem wenn’s ein neues Album oder das Erste ist, hat man die Tracks davon auch noch nicht gehört. Von einer evtl. bereits vorher veröffentlichten Single mal abgesehen.

Wenn nun aber dieses neue/erste Album einen “unveröffentlichten Bonustrack” enthält… also naja, dann wunder’ ich mich irgendwie. Kann das jemand nachvollziehen? :eek:

… also gerade bin ich echt angepi..t! :-x

Bekanntermaßen ist Adobes CS4 Collection nun erhältlich. Soweit so gut. Mal davon abgesehen, daß im Moment wohl noch keiner sagen kann, ob die Software schon zu 100% produktiv eingesetzt werden kann (wir erinnern uns an das Start-Release von CS3, bei dem es ja auch ein paar kleine Glitches gab…), und auch abgesehen davon, daß die 64bit Version von Photoshop CS4 im Moment nur für Windows verfügbar ist (!) und daß es überhaupt eigenwillig ist, daß CS3 noch nicht so lange auf dem Markt ist, und nun schon die Nachfolgeversion erschienen ist… Wie gesagt, von all dem mal abgesehen hab’ ich mal die Preise gecheckt.

Da ich ja generell eine “Counteraffinität” zu eingedeutschter Software englischsprachiger Unternehmen habe, hatte ich auf www.adobe.com geschaut. Dort will man für die CS4 Master Collection $2499 haben. Als Vollversion für Mac als Download in englische Sprache. Prima. Beim aktuellen Dollarkurs ist das ja fast “billig” zu nennen mit €1811 :roll:

Umm… nein. Der Dollarpreis gilt “selbstverständlich” nur für Nordamerika. Ok, das ist ja auch die Heimat von Adobe. Und von dort kann man nicht nach Deutschland “downloaden” (ok, der Download würde sicher klappen, aber man kann das Geschäft mit Deutschland als Wohnort nicht abschließen).

Auf www.adobe.de mit Store-Auswahl Deutschland kommt man für das gleiche Produkt (CS4 Master Collection, Vollversion für Mac als Download in englischer Sprache) auf erhabene €3386,79 :eek:

Hallo? Erde an Adobe? Kann mir das mal jemand erklären? Bitte?

Ich find’s ja generell schon eigenwillig, daß man für die Übersetzung noch extra zahlt. Der eben erwähnte Preis erhöht sich für die deutsche Version dann auf €3628,79

Thanks, but no thanks. Dafür nehme ich die deutsche Version erst recht nicht.

Die englische Version muss ja nun nicht ins Englische übersetzt werden. D.h. ich bekomme wahrscheinlich ohnehin die US-Version als Download, wenn ich in Deutschland die englischsprachige Software bestellen würde…

Und als “Auslandsaufschlag” soll ich dann €1575,79 berappen? Das sind mehr als 86%!

Geht’s eigentlich noch?

Vollmond oder was?

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s gibt ja solche Morgen, wo man sich wirklich fragt, warum man eigentlich überhaupt aufgestanden ist. Vor allem dann, wenn der Morgen schon minderprickelnd beginnt, und man mit irgendwelchem Unfug, der ansich nicht viel Zeit in Anspruch nimmt dann doch soviel Zeit verbringt, daß man den Bus, den man eigentlich nehmen wollte, um nur wenige Minuten verpasst. Naja, nimmt man halt den Nächsten. Ein Bus ist eh wie der andere. Aber morgens ist das dann auch oft eine gewisse Form von “Abenteuer”.

Das Busfahrer des öfteren einfach schei..e sind, ist ja hinlänglich bekannt. Da gibt’s ja zum Bleistift die Sorte “Rallyfahrer”. Bei denen nimmt man dann einfach an, die üben ja nur für’s Wochenende. Und ansonsten klammert man sich an alles, was hoffentlich nicht nachgibt.

Oder die Sorte “Motzbrocken”, die alle naselang durch den Bus grölen, man möge doch die Tür freimachen. Oder gefälligst vorne einsteigen. Oder vor dem Aussteigen gefälligst auf den Haltknopf drücken. Oder sich überhaupt schneller bewegen.

Oder die Sorte “ich-weiss-nicht-wo’s-langgeht”, die schon mal spontan lustige Alternativrouten Umwege fährt oder Haltestellen trotz Haltewunsch nicht anfährt. Oder beides zusammen, womit die Wunschhaltestelle dann schlicht nicht auftaucht. Dieser Typ ist dann entweder von der Untersorte “tut-mir-leid-ich-bin-neu”, oder Untersorte “Motzbrocken”, was dann so richtig grosses Kino am Morgen bedeutet.

eute morgen gab’s mal was Neues: Den Typ “Vollverklatscht”, Untersorte “Motzbrocken”. Der brauchte offensichtlich Unterhaltung beim Fahren. Das man den Fahrer während der Fahrt nicht ansprechen soll, ist eine Sache. Es könnte ihn ja ablenken, und Unfälle sind dem Erreichen des Fahrziels sicher nicht zuträglich. Aber natürlich ist es was ganz anderes, wenn sich der Fahrer von sich aus unterhalten will, und dazu einen Freund mitgebracht hat. Dieser Kumpel saß dann auch fast neben dem Fahrer. Und zwar wortwörtlich, nämlich im Rollstuhl (!).

Versteht mich nicht falsch. Ich habe nichts gegen Rollstuhlfahrer. Warum auch. Aber im Bus seinen Rollstuhl quasi neben dem Fahrer zu parken, und damit 98% des Gangs zu blockieren… also das geht irgendwie gar nicht. Und dieser Hempel schaut dann auch noch seltendämlich drein und schnell zur Seite, wenn man quasi über ihn drübersteigen muss, um in den Bus zu gelangen. Parallel dazu kann sich der geneigte Fahrgast dann noch anschnauzen lassen. Ganz so, wie es der Fahrertyp “Motzbrocken” nunmal so gerne macht.

Es hätte eigentlich nur noch gefehlt, daß sich ein Fahrgast beim Rollstuhlübersteigen verheddert und stürzt. Oder daß man sich just beim Rollstuhlübersteigen anschnauzen lassen muss, man möge sich doch beeilen, damit andere Leute auch noch in den Bus kommen (ist aber “netterweise” nicht passiert). Oder daß der Rollstuhlhempel früher aussteigen muss, und damit alle Fahrgäste mal kurz aussteigen müssen, damit der Depp auch wieder rauskommt (auch das ist “netterweise” nicht passiert).

Also falls ein Mitarbeiter des in den Fähnchen genannten Unternehmens diesen Blog lesen sollte: Linie 34 (Richtung Brand), 13. November, 7:28 ab Elisenbrunnen.

Bei dem Gespräch mit dem Fahrer (was sicher nicht stattfindet) wäre ich gerne dabei :evil:

BTW: Was war das eben? Heute ist der 13. ??!?? Na klasse. Und morgen ist Vollmond. Wieso wundert mich das jetzt eigentlich nicht?

Zwanghaft

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enn ich eine Kippe rauchen möchte, muß ich raus. Weil, im Büro und überhaupt im Gebäude darf nicht geraucht werden. Kann ich mit leben.

Da es im Moment nicht so wirklich nachhaltig Sommer ist, müsste ich eigentlich meine Jacke mitnehmen. Kann ich auch mit leben. (Obwohl ich die Jacke nicht mitnehme, und mir überlege, wie’s dann im Winter wird: Mit dem Rauchen aufhören…? Hmmm. Doch Jacke mitnehmen…? Hmmm. Alles irgendwie minderprickelnd.)

Dann beim Draußenrumstehen von einem anderen Raucher, der auch gerade draußen rumsteht, zwanghaft ein Gepräch aufgedrängt bekommen. Das ist auf jeden Fall erheblich minderprickelnd. Irgendwie kann man dabei seine Kippe gar nicht in Ruhe geniessen :-|