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… also gerade bin ich echt angepi..t! :-x

Bekanntermaßen ist Adobes CS4 Collection nun erhältlich. Soweit so gut. Mal davon abgesehen, daß im Moment wohl noch keiner sagen kann, ob die Software schon zu 100% produktiv eingesetzt werden kann (wir erinnern uns an das Start-Release von CS3, bei dem es ja auch ein paar kleine Glitches gab…), und auch abgesehen davon, daß die 64bit Version von Photoshop CS4 im Moment nur für Windows verfügbar ist (!) und daß es überhaupt eigenwillig ist, daß CS3 noch nicht so lange auf dem Markt ist, und nun schon die Nachfolgeversion erschienen ist… Wie gesagt, von all dem mal abgesehen hab’ ich mal die Preise gecheckt.

Da ich ja generell eine “Counteraffinität” zu eingedeutschter Software englischsprachiger Unternehmen habe, hatte ich auf www.adobe.com geschaut. Dort will man für die CS4 Master Collection $2499 haben. Als Vollversion für Mac als Download in englische Sprache. Prima. Beim aktuellen Dollarkurs ist das ja fast “billig” zu nennen mit €1811 :roll:

Umm… nein. Der Dollarpreis gilt “selbstverständlich” nur für Nordamerika. Ok, das ist ja auch die Heimat von Adobe. Und von dort kann man nicht nach Deutschland “downloaden” (ok, der Download würde sicher klappen, aber man kann das Geschäft mit Deutschland als Wohnort nicht abschließen).

Auf www.adobe.de mit Store-Auswahl Deutschland kommt man für das gleiche Produkt (CS4 Master Collection, Vollversion für Mac als Download in englischer Sprache) auf erhabene €3386,79 :eek:

Hallo? Erde an Adobe? Kann mir das mal jemand erklären? Bitte?

Ich find’s ja generell schon eigenwillig, daß man für die Übersetzung noch extra zahlt. Der eben erwähnte Preis erhöht sich für die deutsche Version dann auf €3628,79

Thanks, but no thanks. Dafür nehme ich die deutsche Version erst recht nicht.

Die englische Version muss ja nun nicht ins Englische übersetzt werden. D.h. ich bekomme wahrscheinlich ohnehin die US-Version als Download, wenn ich in Deutschland die englischsprachige Software bestellen würde…

Und als “Auslandsaufschlag” soll ich dann €1575,79 berappen? Das sind mehr als 86%!

Geht’s eigentlich noch?

Spam…

Keine Kommentare

Spam in Kommentaren und Gästebüchern ist ja ein nachhaltig leidiges Thema. Und umso leidiger das Thema, umso mannigfaltiger sind die Abwehrmaßnahmen mittlerweile geworden. Wobei… eigentlich auch nicht. Unter’m Strich gibt’s im Wesentlichen ja nur zwei Maßnahmen: Akismet (oder Varianten davon), daß zumindest WordPressnutzern sehr bekannt sein dürfte, und die leidigen Captchas, bei denen versucht wird, über lustige Zahlen/Buchstaben/Rechenaufgaben/whatever eine Maschine von einem Menschen zu unterscheiden.

Zuweilen muss man sich bei den “starken” Captchas aber fragen, ob man noch als Mensch durchgeht. Oder anders gesagt: Da Spambots ja mittlerweile via OCR lesen gelernt haben, werden Captchas immer unleserlicher, damit die OCR nichts Sinnvolles erkennt. Irgendwann ist aber auch eine Grenze des Sinnvollen überschritten. Und Lösungen wie Captchas oder Zwangsregistrierungen auf Websites/Blogs sind eigentlich auch eher nervig.

Bemerkenswert dabei ist übrigens, daß die meisten Blogger auf transparente Lösungen setzen. Keine Captches. Ok, oft werden die Kommentare erst mal moderiert. Aber das ist ja auch aus rechtlichen Gründen ansich ein anderes Stück Kuchen. Gästebücher hingegen sind in den meisten Fällen durch Captchas “geschützt”.

Auf shaded-arts.de habe ich auch ein Gästebuch. Und auch das war bis gerade mit einem Captcha versehen. Dennoch hat sich der eine oder andere Spambot irgendwie durchgemogelt, resp. die Captchas entziffert. Klar, ich schau natürlich immer mal wieder drauf und lösch’ die paar Einträge, aber irgendwie war das eher suboptimal.

Inspiriert von einer Idee auf apfelquak habe ich mich mal drangegeben, und das PHP-Skript für die Gästebücher überarbeitet (ve_guestbook für TYPO3). Im Moment ist es eine eher “weiche” Umsetzung. Somit besteht also sogar noch “room for improvements”. Ich werd’ das jetzt die nächsten Tage und Wochen mal beobachten :cool: