Sodelle, ich bin wieder zurück. Frau Shaded hat mich vermisst, aber jetzt bin’sch ja wieder da ;-)

Das Maschinenfest… ich hab’ ja schon meine Vorfreude dazu geäussert. Und was soll ich sagen? Es hat sich gelohnt! Aber sowas von! :-D

Diese Jahr waren es vier Tage statt drei. Ich denke mal, weil’s ja dieses Jahr auch ein Jubiläum gewesen ist: 10 Jahre Maschinenfest. Ich spar’ mir jetzt mal ein erneutes Auflisten des Linups. Aber zumindest zu ein paar Acts muss ich einfach was sagen:

Architect & Enduser: Ich muss gestehen, ich habe Daniel Myer (Architect) nicht direkt erkannt. Aber dafür war die Musik umso besser. Allerdings sehr “Enduser-lastig”. Das aber im besten Sinne ;-)

Roger Rotor: Der hat mich doch sehr überrascht. Ich hab’ ihn das letzte mal vor ein paar Jahren gesehen. Und irgendwie hatte ich seine Musik als “nicht für mich” abgehakt. Aber auf einem Festival kann man sich ja auch mal überraschen lassen. Kostet ja nichts extra, und gelohnt hat es sich.

Iszoloscope & Camanecroscope & Ah Cama-Sotz: Hmm… das war so ziemlich der polarisierendste Act dieses Jahr. Zumindest für mich. Iszoloscope war cool. Definitiv. Kann man einfach nichts anderes zu sagen. Dann kam Mr. Ah Cama-Sotz dazu. Ansich mag ich ihn ja. Aber was er da gemacht hat… :-?

Erst nimmt er mit einem eingestreuten Dark Ambient Teil so dermaßen die Luft raus. Ich meine, hey, Iszoloscope hat wirklich gerockt. Und von jetzt auf gleich gibt’s nur noch Klangteppich? 40 Minuten Power, dann 20 Minuten Klangteppich… also mal ehrlich. Und dann Ah Cama-Sotz feat. Iszoloscope (oder sollte das doch Ah Cama-Sotz alleine sein?). *räusper* Irgendwie haben mich die Visuals doch etwas abgelenkt. Nicht weil sie so gut waren. Sondern weil mir die Selbstbeweihräucherung samt augenscheinlich zwanghafter Provokation doch nachhaltig auf den Sack gingen. Sorry, aber das geht auch anders. Vor allem besser. Und ganz und vor allem hätte man zwei Acts draus machen sollen. Schliesslich haben sich die Jungens ohnehin zwei Stunden am Stück gegönnt (statt der üblichen einen Stunde pro Act). Da hätte ich es deutlich besser gefunden, wenn man auch zwei getrennte Acts draus gemacht hätte.

Das hätte man dann auch deutlich besser arrangieren können. So vom Lineup her. Denn dieser Monster-Act hat doch so einige Leute “weggeschickt”. Dumm nur, daß dieser Act nicht der Letzte des Tages sein sollte. Danach gab’s noch Mono No Aware. Und der musste dann vor einem gefühlten Drittel der Besucher spielen. Suboptimal und wirklich sehr schade. :-? Zumindest haben die Leute, die Durchhaltevermögen gezeigt haben, noch einen coolen Act zum Abschluss erlebt ;-)

Larvae: Was soll ich sagen? Einfach genial war das wieder! Ich mag Larvae. Zum einen isses immer wieder cool, ihn bei seinem Set zu beobachten. Nicht das er jetzt wild rumspringen würde. Aber irgendwie sieht man doch, daß er mit Spass dabei ist. Sehr sympathisch. Und dann die Visuals: COOL! :cool: Er schafft es immer wieder, sich etwas Neues einfallen zu lassen. Und bringt damit “trotz” durchaus tanzbarer Musik seinen kritischen Punkt rüber ;-)

Klangstabil: Ähnlich wie Larvae ist Klangstabil eine Band, bei der man immer weiss, daß man Qualität bekommt. Die Jungens sind auch schon ‘was länger im Geschäft. Aber irgendwie fühlt man sich bei denen an diesen “Weinvergleich” erinnert ;-)

Mimetic: “Wie geht’s dir?” – “Uns geht’s gut.” Etwas frech gesagt könnte das ein Dialog mit Mimetic sein. Es gibt nur wenige, so wandelbare Künstler. Oft muss man sich einfach überraschen lassen, wenn Mimetic eine neue CD raushat, oder wenn er live zu sehen ist. Die Überraschung lohnt sich aber eigentlich immer. Dieses Jahr auf dem Fest fing er “halbambient” an, um nachher so richtig Gas zu geben. Sehr geiles Set :mrgreen:

Contagious Orgasm: Ihn live zu sehen hat diese Jahr auch wieder sehr viel Spaß gemacht. Der Set war mit einer halben Stunde leider sehr kurz. Aber es hat sich dennoch gelohnt. Und die Kraftwerk-Hommage war der Hammer! :-D